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FGK Klausur Fragen März 2010
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Richter86
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Anmeldungsdatum: 10.09.2008
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 03.03.2010 - 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

edit siehe unten

Zuletzt bearbeitet von Richter86 am 09.03.2010 - 11:51, insgesamt einmal bearbeitet
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DejayChris
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Anmeldungsdatum: 26.06.2008
Beiträge: 15
Wohnort: Menden

BeitragVerfasst am: 03.03.2010 - 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Richter86 hat folgendes geschrieben:
Ich mache mal eine Übersicht:

1.Welche Schenken werden bei Kunststoffhalbzeugenen benutzt und warum.
also das mit der Doppelläufige einschnecke die zu PVC Hart
zugeordnet werden muss.




Ich würde bei Aufgabe 1 gar nicht die Frage benutzen, ich hab mir folgene rausgesucht:

Welchen Extrudertyp würden Sie jeweils zur Herstellung von folgenden
Produkten einsetzen? Begründen Sie Ihre Wahl!
• PE-LD Blasfolie für die Herstellung von Tragetaschen
• PVC-U Rohr zur Ableitung von Abwässern
• PS Schaumfolie für das Tiefziehen von Eierverpackungen
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Kronos
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Anmeldungsdatum: 30.10.2007
Beiträge: 41
Wohnort: Lüdenscheid

BeitragVerfasst am: 03.03.2010 - 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo DejayChris,

welchen Extrudertyp setzt du denn jetzt ein Question




1.)PE-LD Blasfolie: fördersteife Einschnecke
2.)PE-LD Extrusionsblasfolie fördersteife Einschnecke
3.)PVC-hart Platte gegenläufige dichtkämmende Doppelschnecken, da PVC wandgleitend ist und nicht über Scherströmung ge-fördert werden kann. Gegenläufige dichtkämmende Doppelschnecken sind wie Pumpen
4.)ABS-Profil Planetwalzen (konv. Einschnecke), da Förderung durch Wandhaftung und Scherströmung
5.)PE-HD Extrusionsblasfolie fördersteife Einschnecke
6.)PVC-hart Fensterprofil gegenläufige, dichtkämmende Doppelschnecken
7.)PVC-hart Rohr gegenläufige dichtkämmende Doppelschnecken
8.)PMMA-Platte konventionelle Einschnecke, weil keine Polyolefine vor-handen sind
9.)PS-Tiefziehfolie konventionelle Einschnecke
10.)PE-HD Rohr fördersteife Einschnecke
11.)PE-HD Blasfolie fördersteife Einschnecke
12.)PC-Platte konventionelle Einschnecke wegen besserer Mischwir-kung
13.)PP-Flachfolie fördersteife Einschnecke
14.)PE-Platte fördersteife Einschnecke

Das WARUM? zu allen fördersteifen Einschnecken
Ausschließlich für Polyolefine wie PP und PE da im genutzten Einzugsbereich ein sehr hoher Reibverschleiß entsteht,. PP und PE weisen "flüssige" und amorphe Bereiche auf, die eine gewisse "Schmierwirkung" haben und damit den Reibverschleiß reduzieren
Vorteile: -hoher Massedurchsatz
-geringe Massedurchsatzschwankungen
Nachteile: -geringe Mischwirkung
-hoher Verschleiß (deshalb nur f. Polyolefine)
-geringer thermischer Wirkungsgrad

Das WARUM? Zu den dichtkämmenden gegenläufigen Doppelschnecken bei PVC-U (PVC-hart)
-sie weisen ein enges Verweilzeitspektrum auf, wo PVC-U sich verweilzeitabhängig zersetzen kann (HCL-Bildung)weil PVC-hart meist wandgleitend mit Additiven eingestellt wird und damit auf konventionellen Einschnecken nicht gefördert werden kann. GdDS fördern in ihren C-förmigen geschlossenen Schneckenkammern ähnlich wie eine Zahnradpumpe
Bei kastenförmigen Spritzteilen kühlt der äußere Bereich zuerst ab, während der Innere noch nicht erstarrt ist. Erstarrt nun der innere Kern, so zieht sich das Formteil zusammen, d.h. un-gleiche Wanddicken führen zu ungleichen Abkühlzeiten und damit zu zeitlich versetzten Schwindungen und damit zu Verzügen und Eigenspannungen. Zudem hat eine Kastenform sehr viele ebene Flächen, bei denen es durch geringste Schrumpfungen und Schwindungen zu Verzügen kommt, da ebene Flächen zu Verschränkungen neigen. Es ist sinnvoll auf exakt ebene Flächen zu verzichten, und immer eine gewisse Balligkeit vorzusehen.


greetz
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DejayChris
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Anmeldungsdatum: 26.06.2008
Beiträge: 15
Wohnort: Menden

BeitragVerfasst am: 03.03.2010 - 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Welchen Extrudertyp würden Sie jeweils zur Herstellung von folgenden
Produkten einsetzen? Begründen Sie Ihre Wahl!
a) PE-LD Blasfolie für die Herstellung von Tragetaschen
b) PVC-U Rohr zur Ableitung von Abwässern
c) PS Schaumfolie für das Tiefziehen von Eierverpackungen

Antwort:

a)
Fördersteife Einschnecken; nur einsetzbar zur Plastifizierung von Polydefinen wie PE & PP und haben vergleichsweise zu konventionellen Einschnecken einen westentlich höheren Massedurchsatz

b)
Gegenläufige, dichtkämmende Einschnecken; ausnahmslos zur Verarbeitung von PVC-Hart, weil dieses Material thermisch empfindlich ist und daher mit äußerem Wandgleißtmittel versetzt werden muss

c)
Konventionelle Einschnecken; sind bei fast allen Kunststoffen einsetzbar und zeigen bei geringen Preisen eine hohe Mischwirkung
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Richter86
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Anmeldungsdatum: 10.09.2008
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 09.03.2010 - 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

siehe unten.

Zuletzt bearbeitet von Richter86 am 11.03.2010 - 15:41, insgesamt einmal bearbeitet
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Aliquis1978
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Anmeldungsdatum: 13.05.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 09.03.2010 - 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zu Frage 6:

Alte Klausurfragen zu dem Thema:

Was verstehen Sie unter einer Einschnürung bzw. einem Einsprung? An welchen Kunstoffprodukten kann sie bzw. er auftreten? Wie läßt sie bzw. er sich minimieren?

oder

Was verstehen Sie unter einem "Einsprung" bzw. synonym unter einer "Einschnürung" im Zusammenhang mit der Herstellung von verstreckten Flachfolien?

mögliche Antwort:

Als Einsprung/Einschnürung wird bei der einachsigen Verstreckung von Flachfolien die Breitenreduktion bezeichnet. Diese seitliche Einschnürung der Folie kann durch mehrere, in kurzen Abständen folgende Walzen und der damit verbundenen Reibung vermindert werden.

(Bildersammlung Seite 108)
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Funkloch
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Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Iserlohn

BeitragVerfasst am: 09.03.2010 - 22:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zu 4.

Ich meine von der Ausbildung in Erinnerung zu haben, dass der Nachdruck ca. 1/3 des Spritzdruckes entspricht.
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Urmel
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Anmeldungsdatum: 15.09.2008
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 10.03.2010 - 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab in der mitschrift gefunden, dass der nachdruck die hälfte des spritzdrucks ist, was ist jetzt richtig? und wie hoch ist der spritzdruck?
will er da einen zahlenwert, oder reicht als antwort 1/3 oder 1/2 des spritzdrucks?
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Funkloch
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Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 6
Wohnort: Iserlohn

BeitragVerfasst am: 10.03.2010 - 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt wollte ich es mal genau wissen, und bin zum Eckhoff gegangen..
Der sagte mir, dass es ca. die Hälfte ist.
Dann hat er sich korrigiert und sagte, dass die werte zwischen 40%-70% liegen.
Je nach verwendungszweck.



Das habe ich mir selbst zusammengereimt...

Hydrodynamischer Druck in der einspritzphase
hydrostatischer Druckverlauf in der Nachdruckphase

Kann das jemand bestätigen?



Gruß Funkloch
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Aliquis1978
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Anmeldungsdatum: 13.05.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10.03.2010 - 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Einstellen der Nachdruckhöhe:

Bei konstanter Nachdruckzeit wird die Nachdruckhöhe (ausgehend von ca. 50% des Einspritzdruckes) schrittweise erhöht. Dabei wird das Teilegewicht wie bei der Füllstudie immer wieder gewogen. Kann das Teilegewicht nicht mehr nennenswert gesteigert werden, so ist die optimale Nachdruckhöhe erreicht.
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jigga
Moderator
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.10.2008
Beiträge: 248

BeitragVerfasst am: 10.03.2010 - 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Funkloch hat folgendes geschrieben:
Jetzt wollte ich es mal genau wissen, und bin zum Eckhoff gegangen..
Der sagte mir, dass es ca. die Hälfte ist.
Dann hat er sich korrigiert und sagte, dass die werte zwischen 40%-70% liegen.
Je nach verwendungszweck.



Das habe ich mir selbst zusammengereimt...

Hydrodynamischer Druck in der einspritzphase
hydrostatischer Druckverlauf in der Nachdruckphase

Kann das jemand bestätigen?



Gruß Funkloch
immer hydrodynamisch Blink
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Keep it Real
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LaCroix
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Anmeldungsdatum: 20.09.2009
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 11.03.2010 - 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Aliquis1978 hat folgendes geschrieben:
Einstellen der Nachdruckhöhe:

Bei konstanter Nachdruckzeit wird die Nachdruckhöhe (ausgehend von ca. 50% des Einspritzdruckes) schrittweise erhöht. Dabei wird das Teilegewicht wie bei der Füllstudie immer wieder gewogen. Kann das Teilegewicht nicht mehr nennenswert gesteigert werden, so ist die optimale Nachdruckhöhe erreicht.


Die Nachdruckzeit (sofern Bestimmt) ist immer Konstant. Sie liegt bei 50% des Spritzdruckes, wird in der Praxis aber zum ende hin reduziert. und nicht gesteigert.
Man beginnt mit einem hohen Nachdruck und lasst ihn immer weite abfallen. Sonst wird der Spritzling überfüllt und verzieht sich.
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LaCroix
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Anmeldungsdatum: 20.09.2009
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 11.03.2010 - 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Richter86 hat folgendes geschrieben:

2.Werden Rohre unter oder Überwasser hergestellt und warum?

Antwort: ab 150mm werden Rohre mit Sprühwasser abgekühlt, da durch den großen Durchmesser, der Auftrieb der Rohre, bei einer Kühlung in einem Wasserbad zu stark wäre.


Also ich hab in meinen unterlagen 200mm durchmesser stehen
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DejayChris
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Anmeldungsdatum: 26.06.2008
Beiträge: 15
Wohnort: Menden

BeitragVerfasst am: 11.03.2010 - 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

LaCroix hat folgendes geschrieben:
Richter86 hat folgendes geschrieben:

2.Werden Rohre unter oder Überwasser hergestellt und warum?

Antwort: ab 150mm werden Rohre mit Sprühwasser abgekühlt, da durch den großen Durchmesser, der Auftrieb der Rohre, bei einer Kühlung in einem Wasserbad zu stark wäre.


Also ich hab in meinen unterlagen 200mm durchmesser stehen


Bei mir steht auch 200mm
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Richter86
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Anmeldungsdatum: 10.09.2008
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 11.03.2010 - 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

edit. siehe weiter hinten.

Zuletzt bearbeitet von Richter86 am 15.03.2010 - 10:15, insgesamt einmal bearbeitet
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